Intergenerationelle Arbeit

 
»Inter… was?!«… gemeint ist mit »Intergenerationeller Arbeit« die Pflege des Kontakts zwischen Angehörigen verschiedener Generationen. Wie bei internationalen Beziehungen, sollen also auch bei der intergenerationellen Arbeit mehrere Generationen etwas gemeinsames tun. Im englischsprachigen Raum gibt es teils große Konferenzen zum Thema Generationenkontakte mit vielen praktischen Anregungen – und dort heißt es »intergenerational practice«, was am besten mit praktische generationenübergreifende Erfahrung übersetzt werden kann.
 
Das FORUM älterwerden möchte die generationenübergreifenden Kontakte fördern. Dafür gibt es viele gute Gründe:
  • Erfahrungsaustausch und Erfahrungsweitergabe von Jung zu Alt und Alt zu Jung – und auch mit den mittleren Generationen!
  • Miteinander in Kirche und Gesellschaft gestalten. Dazu braucht es das Gespräch zwischen den Menschen – egal, wie alt sie sind!
  • Ähnlichkeiten und Unterschiede, Interessen und Milieus verlaufen quer zu den Generationsgrenzen
  • Häufig entsteht bei älterwerdenden Menschen der Wunsch nach Kontakt zu jüngeren Menschen; wenn Projekte in diesem Feld laufen, dann ist es leichter, anzuknüpfen.
  • Es gibt viel zu entdecken bei Menschen aus anderen Generationen
 
Letztlich sind wir alle Zeitgenoss*innen in dieser Gegenwart. Erst in zweiter Hinsicht gehören wir einer Schicht, einem Milieu, einer Altersklasse an. In erster Hinsicht sind wir Menschen, die sich diese Erde und diese Zeit teilen. Das ist global gesehen auch von Konflikten geprägt. Aber in der eigenen Nachbarschaft kann es eine Quelle von Hilfeleistungen, Erfahrungs- und Wissensaustausch, neuem Interesse aneinander und ein Mittel gegen Einsamkeit sein…